Buchcover: Der Spion in meiner Tasche

Der (Pandemie-) Spion in der Tasche

Mit der Ausbreitung des Coronavirus wird ein Eingriff in unsere Privatsphäre diskutiert, der bisher in Europa undenkbar war: Handydaten, vor allem unsere Bewegungsprofile und Kontakte, sollen bei der Eindämmung der Epidemie helfen. Die Ausnahmesituation würde diesen drastischen Eingriff in unsere Privatsphäre rechtfertigen, argumentieren deutsche Wissenschafter des Robert-Koch-Instituts gegenüber der Politik. Inzwischen holt die Realität den Vorschlag bereits ein: In Israel werden Handydaten zur Tracking infizierter und gefährdeter Personen verwendet, und auch China und Südkorea haben in ihrem Kampf gegen die Pandemie auf die Nutzung von Bewegungsdaten zurückgegriffen.

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