Sisyphus

Die. Zukunft der Arbeit? Weniger Arbeit.

Neulich hat Neuseeland weltweit auf sich aufmerksam gemacht, und das gleich aus mehreren Gründen. Vor wenigen Tagen erklärte das Land als erstes der Welt, dass es frei von Covid-19-Erkrankungen sei. Ein paar Wochen davor sorgte Premierministerin Jacinda Ardern weltweit für Schlagzeilen, als sie eine Vier-Tage-Woche als möglichen Weg aus der Misere hoher Arbeitslosigkeit in Aussicht stellte. Dazwischen machte noch ein Videoclip die Runde auf Social Media, in dem Ardern während eines Interviews ein Erdbeben der Stärke 5,8 mit der Bemerkung wegsteckte, „wir wackelt hier ganz anständig“.

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Auf den Spuren

Trace, Baby, trace!

Amerika rüstet auf. Bis zu 200.000 Rekruten werden in den USA für eine Armee an „Contact Tracers“ gesucht, die sich auf die Fährte des Corona-Virus machen sollen. Spurenleser, die in Interviews mit neu infizierten Personen herausfinden sollen, mit wem sie in der vergangenen Woche zusammengekommen sind, von wem sie ihr Virus bekommen und an wen sie es unwissentlich weitergegeben haben. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit: Je früher Menschen gewarnt werden, desto größer die Chance die Ausbreitung zu stoppen. 

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Tangotänzer in der Milonga La Maldita

Buenos Aires, nicht nur des Tangos wegen

„En cada tango se muere un argentino“: In jedem Tango stirbt ein Argentinier, ist ein Scherz, der in Uruguay gerne über die Nachbarn auf der anderen Seite des Rio de la Plata in Buenos Aires gemacht wird. An diesen liebevollen Spott muss man unwillkürlich denken, während an einem Mittwochabend das Tango-Orchester El Afronte in der Bar La Maldita zu seiner dramatischen Höchstform aufläuft. Etwa hundert Menschen lauschen den Rhythmen auf der in Diskolicht und Kunstnebel getauchten Bühne in dem etwas heruntergekommenen Etablissement in San Telmo, dem Ausgehviertel von Buenos Aires.

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Unterrichtsminister Heinz Faßmann

Fassmanns Sozial-Mathematische Reifeprüfung: Ungenügend

Die Mathematikmatura steht an und was die soziale Rechenleistung des Bildungsministeriums betrifft kann bereits jetzt eine Prognose gewagt werden: Sie ist ungenügend und der Minister wird einer Nachprüfung nicht entkommen. 12.000 PCs für wirtschaftlich schwache Familien hat Unterrichtsminister Faßmann am Gründonnerstag (bekanntlich ein zentraler Tag der Fastenzeit) angekündigt, damit das erzwungene Distance Learning besser funktionieren kann. 12.000 — bei einer SchülerInnnenzahl von rund 1,14 Millionen in ganz Österreich. Etwas mehr als ein Prozent

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Buchcover: Der Spion in meiner Tasche

Der (Pandemie-) Spion in der Tasche

Mit der Ausbreitung des Coronavirus wird ein Eingriff in unsere Privatsphäre diskutiert, der bisher in Europa undenkbar war: Handydaten, vor allem unsere Bewegungsprofile und Kontakte, sollen bei der Eindämmung der Epidemie helfen. Die Ausnahmesituation würde diesen drastischen Eingriff in unsere Privatsphäre rechtfertigen, argumentieren deutsche Wissenschafter des Robert-Koch-Instituts gegenüber der Politik. Inzwischen holt die Realität den Vorschlag bereits ein: In Israel werden Handydaten zur Tracking infizierter und gefährdeter Personen verwendet, und auch China und Südkorea haben in ihrem Kampf gegen die Pandemie auf die Nutzung von Bewegungsdaten zurückgegriffen.

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Pensionsberechtigt und im Ruhestand? Von wegen.

Die Rolling Stones tun es. Tony Bennet, Joan Baez und Jane Fonda tun es. Brigitte Bierlein und Alexander Van der Bellen tun es. Und rund 100.000 Österreicherinnen und Österreicher tun es (offiziell): Sie arbeiten, obwohl sie längst pensionsberechtigt sind.

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Tel Aviv: „Es ist falsch, dazu Bauhaus zu sagen“

Vor einigen Tagen feierte Tel Aviv mit der Eröffnung des kunstvoll restaurierten Liebling-Hauses den 100. Geburtshaus der Bauhaus-Schule. Das vom Architekten Dov Karmi entworfene Gebäude wurde 1936 errichtet und gilt mit seinen  langen, in der Fassade eingelassenen Balkonen, die vor der brennenden Sonne schützen, als Paradebeispiel der Bauhaus-Architektur im Zentrum der „Weißen Stadt“.

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