Tangotänzer in der Milonga La Maldita

Buenos Aires, nicht nur des Tangos wegen

„En cada tango se muere un argentino“: In jedem Tango stirbt ein Argentinier, ist ein Scherz, der in Uruguay gerne über die Nachbarn auf der anderen Seite des Rio de la Plata in Buenos Aires gemacht wird. An diesen liebevollen Spott muss man unwillkürlich denken, während an einem Mittwochabend das Tango-Orchester El Afronte in der Bar La Maldita zu seiner dramatischen Höchstform aufläuft. Etwa hundert Menschen lauschen den Rhythmen auf der in Diskolicht und Kunstnebel getauchten Bühne in dem etwas heruntergekommenen Etablissement in San Telmo, dem Ausgehviertel von Buenos Aires.

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Unterrichtsminister Heinz Faßmann

Fassmanns Sozial-Mathematische Reifeprüfung: Ungenügend

Die Mathematikmatura steht an und was die soziale Rechenleistung des Bildungsministeriums betrifft kann bereits jetzt eine Prognose gewagt werden: Sie ist ungenügend und der Minister wird einer Nachprüfung nicht entkommen. 12.000 PCs für wirtschaftlich schwache Familien hat Unterrichtsminister Faßmann am Gründonnerstag (bekanntlich ein zentraler Tag der Fastenzeit) angekündigt, damit das erzwungene Distance Learning besser funktionieren kann. 12.000 — bei einer SchülerInnnenzahl von rund 1,14 Millionen in ganz Österreich. Etwas mehr als ein Prozent

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Buchcover: Der Spion in meiner Tasche

Der (Pandemie-) Spion in der Tasche

Mit der Ausbreitung des Coronavirus wird ein Eingriff in unsere Privatsphäre diskutiert, der bisher in Europa undenkbar war: Handydaten, vor allem unsere Bewegungsprofile und Kontakte, sollen bei der Eindämmung der Epidemie helfen. Die Ausnahmesituation würde diesen drastischen Eingriff in unsere Privatsphäre rechtfertigen, argumentieren deutsche Wissenschafter des Robert-Koch-Instituts gegenüber der Politik. Inzwischen holt die Realität den Vorschlag bereits ein: In Israel werden Handydaten zur Tracking infizierter und gefährdeter Personen verwendet, und auch China und Südkorea haben in ihrem Kampf gegen die Pandemie auf die Nutzung von Bewegungsdaten zurückgegriffen.

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Pensionsberechtigt und im Ruhestand? Von wegen.

Die Rolling Stones tun es. Tony Bennet, Joan Baez und Jane Fonda tun es. Brigitte Bierlein und Alexander Van der Bellen tun es. Und rund 100.000 Österreicherinnen und Österreicher tun es (offiziell): Sie arbeiten, obwohl sie längst pensionsberechtigt sind.

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Tel Aviv: „Es ist falsch, dazu Bauhaus zu sagen“

Vor einigen Tagen feierte Tel Aviv mit der Eröffnung des kunstvoll restaurierten Liebling-Hauses den 100. Geburtshaus der Bauhaus-Schule. Das vom Architekten Dov Karmi entworfene Gebäude wurde 1936 errichtet und gilt mit seinen  langen, in der Fassade eingelassenen Balkonen, die vor der brennenden Sonne schützen, als Paradebeispiel der Bauhaus-Architektur im Zentrum der „Weißen Stadt“.

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Die letzte große Einsamkeit

Im Anfang waren die Pinguine. Mit stoischem Gleichmut drehten und reckten sie ihre goldgelb geschmückten Köpfe, in Grüppchen zu vieren, einzeln oder größeren Ansammlungen, um die rotgejackten Menschen in ihren Gummistiefeln zu begutachten, die hier in Salisbury Plain auf den Südgeorgischen Inseln zum ersten Mal Land auf ihrer antarktischen Reise betraten.

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Wenn die Mülltonne ruft

Es ist die Stimme des effizienten Hausverstands, die zum Entleeren des privaten Mistkübels, Altpapiersackerl, Biomülls oder Restmülls erst dann ruft, wenn das Behältnis voll ist. Dann wandert der private Abfall zur Haustonne und zu Sammelstellen, wo nach starrem Abfuhrkalender entsorgt wird — gleich ob die Tonne halbleer ist oder bereits übergeht.

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