Die Fotodokumentation "please keep distance: Das Jahr der geschlossenen Kaffeehäuser" im Stadtmuseum St. Pölten

please keep distance: Das Jahr der geschlossenen Kaffeehäuser

„Gemma auf an Kaffee“: Synonym für Begegnung, Freundschaft, Geschäftsbeziehungen, intime Momente. Im Kaffeehaus begegnen wir den Anderen oder wir gehen ins Kaffeehaus um alleine zu sein – inmitten Anderer. Nichts kann den Verlust von Begegnung und menschlichem Kontakt durch die Corona-Pandemie deutlicher machen als die Zwangspause der Kaffeehäuser.

In „please keep distance“ dokumentieren Marlena König und Helmut Spudich mit ihrer Fotografie das Jahr der Einsamkeit  geschlossener Wiener Kaffeehäuser und haben mit ihren Betreiberinnen und Betreibern über den erzwungenen Stillstand gesprochen. Durch den Druck auf handgeschöpftem Papier von Renate Habinger wird aus jeder Fotografie ein Unikat, dessen Unregelmäßigkeit den Charakter der alten Cafés spiegelt. Bei der Eröffnung am 15. Oktober 2021 wurde die Arbeit mit dem Anerkennungspreis der Jury ausgezeichnet.

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Outside looking in: Das Jahr der geschlossenen Wiener Kaffeehäuser

Als der Amtssitz der Wiener Seele in Quarantäne musste

Ein Jahr Zwangssperre: Mit Corona erlebte die Institution der Wiener Kaffeehäuser ihre größte existenzielle Krise. Helmut Spudich und Marlena König machten sich in der Zeit des 2. Lockdowns auf den Weg, um mit Betreiberinnen und Betreibern über den Stillstand zu reden und die Ausnahmesituation fotografisch zu dokumentieren.

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Von St. Wolfgang nach San Francisco: Was Tourismus und Google in Corona-Zeiten verbindet

Von St. Wolfgang nach St. Francisco, vom Hotel zu Googles Home Office

Der Tourismusort St. Wolfgang ist buchstäblich über Nacht zum Covid-Hotspot Österreichs geworden. Angeblich haben „Praktikanten“ (Merke: Schuld ist immer der ausländische Arbeiter oder der unbedarfte Praktikant — nie der jeweilige Betrieb) von ihren nächtlichen Ausgängen das Coronavirus mitgebracht. Schwuppdiwupp wurden daraus 57 Infizierte (Stand Montagnachmittag 27. Juli 2020, 323 Testergebnisse noch offen), und etliche Touristen werden in Erinnerung an Ischgl schnell abgereist sein um einer möglichen Quarantäne zu entkommen. Es wäre nicht verwunderlich, wenn sie die Infektion in ihre Heimatorte tragen.

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Auf den Spuren

Trace, Baby, trace!

Amerika rüstet auf. Bis zu 200.000 Rekruten werden in den USA für eine Armee an „Contact Tracers“ gesucht, die sich auf die Fährte des Corona-Virus machen sollen. Spurenleser, die in Interviews mit neu infizierten Personen herausfinden sollen, mit wem sie in der vergangenen Woche zusammengekommen sind, von wem sie ihr Virus bekommen und an wen sie es unwissentlich weitergegeben haben. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit: Je früher Menschen gewarnt werden, desto größer die Chance die Ausbreitung zu stoppen. 

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Unterrichtsminister Heinz Faßmann

Fassmanns Sozial-Mathematische Reifeprüfung: Ungenügend

Die Mathematikmatura steht an und was die soziale Rechenleistung des Bildungsministeriums betrifft kann bereits jetzt eine Prognose gewagt werden: Sie ist ungenügend und der Minister wird einer Nachprüfung nicht entkommen. 12.000 PCs für wirtschaftlich schwache Familien hat Unterrichtsminister Faßmann am Gründonnerstag (bekanntlich ein zentraler Tag der Fastenzeit) angekündigt, damit das erzwungene Distance Learning besser funktionieren kann. 12.000 — bei einer SchülerInnnenzahl von rund 1,14 Millionen in ganz Österreich. Etwas mehr als ein Prozent

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